KREATIVITÄT
 ZIEHT SICH WIE EIN ROTER FADEN DURCH MEIN LEBEN UND SIE HAT MIR DIE KRAFT GEGEBEN, EINIGE HERAUSFORDERUNGEN ZU BESTEHEN

ICH LIEBE ES ZU INSPIRIEREN, OB IN MEINEN FREIEN ARBEITEN ODER IN KOOPERATIONEN


KREATIVITÄT ZIEHT SICH WIE EIN ROTER FADEN DURCH MEIN LEBEN UND SIE HAT MIR DIE KRAFT GEGEBEN, EINIGE HERAUSFORDERUNGEN ZU BESTEHEN

ICH LIEBE ES ZU INSPIRIEREN, OB IN MEINEN FREIEN ARBEITEN ODER IN KOOPERATIONEN


SO FING ALLES AN:
EINE STRICKMASCHINE UND JEDE MENGE IDEEN

Als Teenager war ich besessen vom Stricken. Mit siebzehn hatte ich mein ganzes Geld in eine Handstrickmaschine investiert, um die Ideen schneller umsetzen zu können.

Damit startete mein Business, was mir zu diesem Zeitpunkt gar nicht bewusst war. Meine Pullover sollten 10 Jahre später international in hochpreisigen Boutiquen verkauft werden.

Das Konzept war „learning by doing“. Das Handwerk beherrschte ich perfekt, dann entdeckte ich auch noch mein organisatorisches Talent 😉

Die eigenwilligen Designs fanden schnell Liebhaber, und so entwickelte sich daraus das Label Sathya Wabun. 
Eine Strickkollektion in Kleinserien Made in Germany.

EINE NEUE PHASE:
MIT FREEMAN T. PORTER MITTEN HINEIN IN EINE ERFOLGSGESCHICHTE

Aus privaten Gründen musste Sathya Wabun geschlossen werden.
Ein paar Wochen später bei einem Messebesuch war mir ein Typ in Baggy Pants aufgefallen, der eigentlich schon viel zu alt für diesen neuen Trend war. Das hatte mich neugierig gemacht, und so sprach ich ihn an.
Er war der Gründer des Labels Freeman T. Porter und auf der Suche nach einer Strickdesignerin.
Den ersten Auftrag einer echten Marke hatte ich in der Tasche.
Es folgten aufregende Jahre des Erfolges. Ich lernte die kommerzielle Industrie kennen, mit dem Computer umzugehen, in Kollektionen zu denken, im Team zu arbeiten.
Ich konnte es trotzdem nicht lassen, nebenbei noch ein paar von diesen kuriosen Einzelstücken für meine kleine „Fangemeinde“ zu machen. Das hat mich glücklich gemacht.

NOCHMAL GANZ VON VORNE:
TIGERHILL, UND DANN EIN QUANTENSPRUNG NACH AMSTERDAM

2008 wurde ich von zwei Geschäftsfreunden eingeladen, als Creative Director Teilhaberin einer eigenen Marke zu sein. Da sagte ich nicht nein – mit meinem KnowHow konnte ich der Herausforderung begegnen.
Nach intensiven Startjahren übernahm ein ausländischer Investor die Firma.
Er hatte Großes vor mit Tigerhill, und 2012 verkündete er den Umzug nach Amsterdam.

Das Lebensgefühl der Stadt, die Leonard Cohen einmal „City of freedom“ nannte, war ganz meins.
Ich liebte die Morgenstimmung am Hafen auf dem Weg zum Büro, natürlich fuhr ich mit dem Fahrrad.

Die Tage waren erfüllt mit Teamgeist und Kreativität. Ich hatte ein echtes Dreamteam an meiner Seite.
Im Sommer 2014 musste Tigerhill trotz aller Bemühungen geschlossen werden, da der Investor in anderen Bereichen Probleme hatte.

Sechs Jahre Tigerhill, und das Leben ging weiter.

EIN STATEMENT AUS DEM DREAMTEAM

 

EIN STATEMENT AUS DEM DREAMTEAM

 

FASHION DESIGNER, AMSTERDAM 

When I joined the TIGERHILL design team I had a great time working together with Renate.
As a design manager she recognizes your strengths and gives you space to develop and supports where necessary.
I got to know Renate as an open minded, sympathetic, warm and ambitious person. She is a very creative, versatile fashion designer / artist who thinks out of the box and is inventive.
As a lifestyle expert she creates a mix of surprising materials which she puts in a new context with great knowledge of technique. She is able to present this in a surprising way giving you a feeling of innovation, joy and a little bit of nostalgia.

Marlien Kulsdom
Fashion designer

DIE HOHE KUNST: 
RA-AM ARTS

Im Sommer 2014, bereits eine Woche vor dem Anruf, dass Tigerhill schließt, hatte ich den klaren Impuls, als freie Künstlerin zu arbeiten.
Ich hatte im Modebusiness alles erreicht, und mir war bewusst, wie kostbar die Zeit ist, die noch bleibt.
Mit dieser Entscheidung erlaubte ich mir, mein kreatives Potential in einer neuen Tiefe zu verwirklichen.

Das Lebensgefühl von Amsterdam hat mich sehr inspiriert. Hier habe ich meine Handschrift gefunden und mit der samtigen Oberfläche und dem tiefen Schwarz der Tusche auch die Technik.  

Im Frühjahr 2015  ging es zurück nach Deutschland. Homburg hat mich freudig willkommen geheißen. Hier ist der Platz an dem ich mich wohl fühle. Hier habe ich die Ruhe, um ganz tief einzutauchen……

 

Du möchtest wissen wie es weitergeht? Folge meinen wöchentliche Highlights. Da erfährst Du, woran ich gerade arbeite und auch sonst viel inspirierendes. Ich freue mich auf Dich!