WARUM KÜNSTLERINNEN IHR SELBSTVERTRAUEN STÄRKEN MÜSSEN, UM SICH WIRKLICH GROSS ZU FÜHLEN

WARUM KÜNSTLERINNEN IHR SELBSTVERTRAUEN STÄRKEN MÜSSEN, UM SICH WIRKLICH GROSS ZU FÜHLEN

Sie sind eine begabte Künstlerin?

Wenn Sie das  mit JA beantworten, lesen Sie bitte weiter.

Mal ehrlich, wie viele Bilder stehen gut verpackt in Ihrem Atelier? Wie viele kommen jeden Monat dazu?

Die nächste geplante Ausstellung ist in ein paar Monaten. Ob da etwas verkauft wird ist nicht sicher. Von Ihren Galerien hören Sie auch nichts.

Sie lassen sich bei Vernissagen in ihrer Lieblingsgalerie öfter sehen und sind im Kunstverein. Dort treffen Sie andere Künstlerinnen, die das ganz ähnlich erleben.

Das ist doch frustrierend.

Egal, wie gut Sie sind – die Kunstwelt wartet nicht auf Sie

Als die erste Galerie sich für meine Arbeiten interessiert hat war ich so stolz. Ich kann mich noch sehr gut an die E-Mail mit der Anfrage für eine Zusammenarbeit erinnern.

Ich dachte, hey, jetzt geht es los. Aber beim ersten Gespräch kam eine niederschmetternde Info so ganz nebenbei:

Ich müsste erstmal 5 Jahre aktiv Ausstellungen machen, um von Kunstinteressierten ernst genommen zu werden. Frauen werden schnell als Hobbykünstlerinnen wahrgenommen.

Da war ich erstmal sprachlos. Als ich mich für die Kunst entschieden habe war mir bewusst, dass ich als Quereinsteiger mit etwas mehr Gegenwind rechnen muss. Aber ich bringe viel kreative Erfahrung mit durch meine langjährige Tätigkeit in der Modebranche. Mal ehrlich, wer würde 5 Jahre einfach so seine Zeit investieren, um zu zeigen, dass er kann was er kann??

Dann habe ich recherchiert und dabei sind noch ganz andere Fakten auf den Tisch gekommen.

Ich konnte es kaum fassen: In welchen Zeiten leben wir denn?

In den Medien geht es viel um die Gleichberechtigung der Frauen. Es gibt sicher noch viel zu verbessern, aber Ich fühle mich hier in Europa als gleichberechtigter Mensch in einer modernen Gesellschaft. Ich war mir sicher, dass das Kunstbusiness im Zeitgeist ganz vorne liegt. Aber das Ergebnis hat mich schockiert.

Als Frau tun diese Fakten richtig weh

  1. In Museen und Ausstellungen sind Frauen weniger präsent
  2. Der Anteil der Kunststudentinnen ist allerdings höher. Er lag 2018 bei 55%
  3. Frauen erzielen in Auktionen im Schnitt 48 Prozent weniger Erlös
  4. unter den 500 erfolgreichsten Künstlern weltweit sind nur 19 Frauen

Wenn Sie als Künstlerin nicht genug positives Feedback bekommen und entsprechend zäh verkaufen, geht es vielleicht gar nicht um Ihre Arbeit.

In der Gesellschaft werden männliche Künstler offensichtlich bevorzugt. Was machen die denn anders? Das ist das einfache Fazit, zu dem ich nach meiner Recherche gekommen bin:

  • Männer unterstützen sich gegenseitig
  • Sie treten selbstbewusster auf, sind von ihren Arbeiten überzeugt
  • Sammlern und Museen bevorzugen männliche Künstler

Mit diesen Fakten haben schon Generationen von Frauen gelebt. Aber was könnte der Schlüssel zu mehr Sichtbarkeit für uns als Künstlerinnen sein? Im Atelier Bild nach Bild produzieren und darauf hoffen entdeckt zu werden? Nein, das wäre schade. Die Welt würde Ihre Arbeiten vermissen.

Sie sind eine begabte Künstlerin?

Wenn Sie das  mit JA beantworten, lesen Sie bitte weiter.

Mal ehrlich, wie viele Bilder stehen gut verpackt in Ihrem Atelier? Wie viele kommen jeden Monat dazu?

Die nächste geplante Ausstellung ist in ein paar Monaten. Ob da etwas verkauft wird ist nicht sicher. Von Ihren Galerien hören Sie auch nichts.

Sie lassen sich bei Vernissagen in ihrer Lieblingsgalerie öfter sehen und sind im Kunstverein. Dort treffen Sie andere Künstlerinnen, die das ganz ähnlich erleben.

Das ist doch frustrierend.

Egal, wie gut Sie sind – die Kunstwelt wartet nicht auf Sie

Als die erste Galerie sich für meine Arbeiten interessiert hat war ich so stolz. Ich kann mich noch sehr gut an die E-Mail mit der Anfrage für eine Zusammenarbeit erinnern.

Ich dachte, hey, jetzt geht es los. Aber beim ersten Gespräch kam eine niederschmetternde Info so ganz nebenbei:

Ich müsste erstmal 5 Jahre aktiv Ausstellungen machen, um von Kunstinteressierten ernst genommen zu werden. Frauen werden schnell als Hobbykünstlerinnen wahrgenommen.

Da war ich erstmal sprachlos. Als ich mich für die Kunst entschieden habe war mir bewusst, dass ich als Quereinsteiger mit etwas mehr Gegenwind rechnen muss. Aber ich bringe viel kreative Erfahrung mit durch meine langjährige Tätigkeit in der Modebranche. Mal ehrlich, wer würde 5 Jahre einfach so seine Zeit investieren, um zu zeigen, dass er kann was er kann??

Dann habe ich recherchiert und dabei sind noch ganz andere Fakten auf den Tisch gekommen.

Ich konnte es kaum fassen: In welchen Zeiten leben wir denn?

In den Medien geht es viel um die Gleichberechtigung der Frauen. Es gibt sicher noch viel zu verbessern, aber Ich fühle mich hier in Europa als gleichberechtigter Mensch in einer modernen Gesellschaft. Ich war mir sicher, dass das Kunstbusiness im Zeitgeist ganz vorne liegt. Aber das Ergebnis hat mich schockiert.

Als Frau tun diese Fakten richtig weh

  1. In Museen und Ausstellungen sind Frauen weniger präsent
  2. Der Anteil der Kunststudentinnen ist allerdings höher. Er lag 2018 bei 55%
  3. Frauen erzielen in Auktionen im Schnitt 48 Prozent weniger Erlös
  4. unter den 500 erfolgreichsten Künstlern weltweit sind nur 19 Frauen

Wenn Sie als Künstlerin nicht genug positives Feedback bekommen und entsprechend zäh verkaufen, geht es vielleicht gar nicht um Ihre Arbeit.

In der Gesellschaft werden männliche Künstler offensichtlich bevorzugt. Was machen die denn anders? Das ist das einfache Fazit, zu dem ich nach meiner Recherche gekommen bin:

  • Männer unterstützen sich gegenseitig
  • Sie treten selbstbewusster auf, sind von ihren Arbeiten überzeugt
  • Sammlern und Museen bevorzugen männliche Künstler

Mit diesen Fakten haben schon Generationen von Frauen gelebt. Aber was könnte der Schlüssel zu mehr Sichtbarkeit für uns als Künstlerinnen sein? Im Atelier Bild nach Bild produzieren und darauf hoffen entdeckt zu werden? Nein, das wäre schade. Die Welt würde Ihre Arbeiten vermissen.

SIE SIND VIEL UNTERWEGS?

GEHÖREN SIE ZU DEN VISUELLEN FEINSCHMECKERN, UND IN EINER ÄSTHEITSCHEN UMGEBUNG FÜHLEN SIE SICH SO RICHTIG WOHL?

In dieser Liste verrate ich, wie ich mir als Künstlerin das noch so uncharmante Hotelzimmer schön zaubere. 5 Utensilien auspacken, Beine hochlegen und auftanken.

Werden Sie lauter, zeigen Sie sich

 

Zeigen Sie Ihre Persönlichkeit, den wundervollen Menschen hinter den Arbeiten. Wie wäre es damit?

  • Wir Frauen sollten raus aus gewohnten Verhaltensmustern – rein in ein neues – HIER BIN ICH – Bewusstsein.
  • Den Mund aufmachen, lauter werden.
  • Unserer Chancen nicht nur nutzen, nein, uns Chancen kreieren.
  • Mehr Radikalität im Zutrauen leben – ICH KANN DAS ist das Zauberwort.
  • Und wenn es beim ersten Mal nicht klappt, na und? Auf keinen Fall gleich alles hinschmeißen.  
  • Mit Enthusiasmus ein wirklich authentisches Selbstbewusstsein kultivieren nach dem Motto:
    MEIN ANDERS SEIN IST GENAU RICHTIG!

Was machen diese Aufforderungen mit Ihnen? Nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit um die Worte wirken zu lassen. Wie fühlt sich das an?

 

Ihre vielleicht größte Hürde

 

Da wird es jemanden geben, der Sie zu laut findet. Da kommen so Aussagen wie: “Eigenvermarktung bei Künstlern, dass finde ich gar nicht gut”. Und schon ist sie da, die Angst vor den kritischen Worten.

Das ist der entscheidende Moment – Rückzug oder weiter machen?

Aber ehrlich, es wird immer die geben, die einen anderen Geschmack haben, die sich von unseren Arbeiten nicht angezogen fühlen. Das ist doch ganz normal.

Also Kritik auf gar keinen Fall persönlich nehmen und sich mit jedem Mal ein dickeres Fell zulegen. Das mag eine große Herausforderung sein, aber es macht uns frei.

Denn als Künstlerin authentisch zu sein ist wohl DAS WICHTIGSTE.

Sehen Sie Ihren einmaligen, kreativen Ausdruck als ein Geschenk an die Welt.

Zeigen Sie sich mit allem was Sie ausmacht, Sie sind großartig.

Zeigen Sie sich mit Ihrem Potential. So sind Sie mitten drin und verändern die Gesellschaft aktiv ein Stück hin zu wahrhaftiger Gleichberechtigung. 

 

 Oder würden Sie doch lieber eine Frauenquote in Museen beantragen?

 

Ich schreibe hier über nichts Neues. Das Ungleichgewicht ist schon lange offensichtlich. Es gab schon beispielhafte Frauen in der Kunstgeschichte, die viel mehr Gegenwind erfahren mussten. Sie haben durch Ihren Mut den Weg freier gemacht.
Studien zeigen, dass der Kunstmarkt ein Spiegel der Gesellschaft ist. Je gleichberechtigter ein Land, desto fairer läuft es auch auf dem Kunstmarkt.

 

Frauen bringen Frauen auf den Weg

 

Es liegt etwas in der Luft und es tut sich einiges. Beispielhafte Frauen brechen mit ihren radikalen Ansätzen die alten, gewohnten Strukturen auf. Da ist ein Wille zu erkennen, bei zeitgenössischen Ausstellungen ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis zu erreichen. Frauen stehen jetzt an erster Stelle:

  • Tate-Chefin Maria Balshaw lässt 2019 in der Tate Galerie in einem Teil des Hauses zeitgenössische Kunst von Männern abhängen. In der Sektion für britische Kunst seit 1960 sind dann ausschließlich Arbeiten von Künstlerinnen zu sehen.
  • In der Tate Modern, dem Haus für Moderne Kunst, verfolgt Direktorin Frances Morris dasselbe Gleichheitsprinzip mit einer Reihe von Soloschauen für Künstlerinnen.
  • Der begehrte Turner-Kunstpreis wurde in den vergangenen acht Jahren sechsmal an eine Künstlerin vergeben.
  • Die Alte Nationalgalerie in Berlin zeigt bis März 2020 „Kampf um Sichtbarkeit. Künstlerinnen der Nationalgalerie vor 1900“.
  • Immer mehr Frauen übernehmen die Leitung renommierter Institutionen; die Medienkünstlerin Hito Steyerl wurde 2017 von der „Art Review“ zur einflussreichsten Person der Kunstwelt gekürt.

Zeigen Sie Ihre ganze Größe

 

Es gibt heute so viele Möglichkeiten sich öffentlich zu zeigen. Finden Sie Ihren ganz individuellen Weg. Dran bleiben und gegen alle Widerstände weiterhin Kunst machen. Große Veränderung braucht die Wiederholung des Neuen bis es normal ist.
Ganz wichtig: Sie müssen zuerst an sich selber glauben, denn diese Ausstrahlung überzeugt die Anderen es auch zu tun.
Und eins ist klar, Alleinkämpferinnen haben es schwerer. Es ist wichtig, dass wir Frauen uns gegenseitig unterstützen.

Viel Freude dabei Ihre wahre Größe zu leben.

Dann kommen Galeristen, Sammler und Kuratoren nicht mehr an Ihnen vorbei.

Werden Sie lauter, zeigen Sie sich

 

Zeigen Sie Ihre Persönlichkeit, den wundervollen Menschen hinter den Arbeiten. Wie wäre es damit?

  • Wir Frauen sollten raus aus gewohnten Verhaltensmustern – rein in ein neues – HIER BIN ICH – Bewusstsein.
  • Den Mund aufmachen, lauter werden.
  • Unserer Chancen nicht nur nutzen, nein, uns Chancen kreieren.
  • Mehr Radikalität im Zutrauen leben – ICH KANN DAS ist das Zauberwort.
  • Und wenn es beim ersten Mal nicht klappt, na und? Auf keinen Fall gleich alles hinschmeißen.  
  • Mit Enthusiasmus ein wirklich authentisches Selbstbewusstsein kultivieren nach dem Motto:
    MEIN ANDERS SEIN IST GENAU RICHTIG!

Was machen diese Aufforderungen mit Ihnen? Nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit um die Worte wirken zu lassen. Wie fühlt sich das an?

 

Ihre vielleicht größte Hürde

 

Da wird es jemanden geben, der Sie zu laut findet. Da kommen so Aussagen wie: “Eigenvermarktung bei Künstlern, dass finde ich gar nicht gut”. Und schon ist sie da, die Angst vor den kritischen Worten.

Das ist der entscheidende Moment – Rückzug oder weiter machen?

Aber ehrlich, es wird immer die geben, die einen anderen Geschmack haben, die sich von unseren Arbeiten nicht angezogen fühlen. Das ist doch ganz normal.

Also Kritik auf gar keinen Fall persönlich nehmen und sich mit jedem Mal ein dickeres Fell zulegen. Das mag eine große Herausforderung sein, aber es macht uns frei.

Denn als Künstlerin authentisch zu sein ist wohl DAS WICHTIGSTE.

Sehen Sie Ihren einmaligen, kreativen Ausdruck als ein Geschenk an die Welt.

Zeigen Sie sich mit allem was Sie ausmacht, Sie sind großartig.

Zeigen Sie sich mit Ihrem Potential. So sind Sie mitten drin und verändern die Gesellschaft aktiv ein Stück hin zu wahrhaftiger Gleichberechtigung. 

 

 Oder würden Sie doch lieber eine Frauenquote in Museen beantragen?

 

Ich schreibe hier über nichts Neues. Das Ungleichgewicht ist schon lange offensichtlich. Es gab schon beispielhafte Frauen in der Kunstgeschichte, die viel mehr Gegenwind erfahren mussten. Sie haben durch Ihren Mut den Weg freier gemacht.
Studien zeigen, dass der Kunstmarkt ein Spiegel der Gesellschaft ist. Je gleichberechtigter ein Land, desto fairer läuft es auch auf dem Kunstmarkt.

 

Frauen bringen Frauen auf den Weg

 

Es liegt etwas in der Luft und es tut sich einiges. Beispielhafte Frauen brechen mit ihren radikalen Ansätzen die alten, gewohnten Strukturen auf. Da ist ein Wille zu erkennen, bei zeitgenössischen Ausstellungen ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis zu erreichen. Frauen stehen jetzt an erster Stelle:

  • Tate-Chefin Maria Balshaw lässt 2019 in der Tate Galerie in einem Teil des Hauses zeitgenössische Kunst von Männern abhängen. In der Sektion für britische Kunst seit 1960 sind dann ausschließlich Arbeiten von Künstlerinnen zu sehen.
  • In der Tate Modern, dem Haus für Moderne Kunst, verfolgt Direktorin Frances Morris dasselbe Gleichheitsprinzip mit einer Reihe von Soloschauen für Künstlerinnen.
  • Der begehrte Turner-Kunstpreis wurde in den vergangenen acht Jahren sechsmal an eine Künstlerin vergeben.
  • Die Alte Nationalgalerie in Berlin zeigt bis März 2020 „Kampf um Sichtbarkeit. Künstlerinnen der Nationalgalerie vor 1900“.
  • Immer mehr Frauen übernehmen die Leitung renommierter Institutionen; die Medienkünstlerin Hito Steyerl wurde 2017 von der „Art Review“ zur einflussreichsten Person der Kunstwelt gekürt.

Zeigen Sie Ihre ganze Größe

 

Es gibt heute so viele Möglichkeiten sich öffentlich zu zeigen. Finden Sie Ihren ganz individuellen Weg. Dran bleiben und gegen alle Widerstände weiterhin Kunst machen. Große Veränderung braucht die Wiederholung des Neuen bis es normal ist.
Ganz wichtig: Sie müssen zuerst an sich selber glauben, denn diese Ausstrahlung überzeugt die Anderen es auch zu tun.
Und eins ist klar, Alleinkämpferinnen haben es schwerer. Es ist wichtig, dass wir Frauen uns gegenseitig unterstützen.

Viel Freude dabei Ihre wahre Größe zu leben.

Dann kommen Galeristen, Sammler und Kuratoren nicht mehr an Ihnen vorbei.